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Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die
Kritiker stehen den Beschlüssen von Kyoto sehr kritisch gegenüber. Die
Beschlüsse des Protokolls in Kyoto scheint ihnen auch zu niedrig angesetzt.
Um mindestens 40 Prozent müßte der Ausstoß der wichtigsten
Klimagase in den Industriestaaten bis spätestens zum Jahr 2010
gegenüber 1990 gesenkt werden, um dem drohenden Klimakollaps vielleicht
noch zu entgehen. Und auch das würde nur ausreichen, wenn danach weitere
Reduzierungen folgen.
Das
Ergebnis des Klimagipfels im japanischen Kyoto steht nun mit erschreckender
Deutlichkeit fest: 5,2 Prozent Reduzierung bis zum Jahr 2010, bezogen auf sechs
Gase. Für die EU gelten minus acht Prozent, für die USA sieben,
für Japan sechs Prozent. Zum Beispiel Rußland und die Ukraine, wo der
Treibhausgas-Ausstoß durch den wirtschaftlichen Kollaps gefallen ist,
dürfen ihre Emissionen wieder auf das Maß von 1990 steigern.
Unterm
Strich könnte das vielleicht sogar das Gegenteil einer Reduzierung
bedeuten. Die Emissionsentwicklung in den unterentwickelt gehaltenen Staaten ist
in dieser Rechnung noch nicht enthalten. Besonders umweltfeindliche Industrien
könnten ihre Produktionsstätten in diese Teile der Welt verlagern und
damit die sowieso schon nicht ausreichende Kyoto-Vereinbarung auch noch
unterlaufen.
Das
Scheitern dieses internationalen Klimagipfels, auf dem die führenden
Industriestaaten, allen voran die USA, den Ton angaben, ist der Beweis
dafür, daß die kapitalistisch orientierten Staaten dieser Erde nicht
in der Lage sind, die Zukunft der Menschheit zu sichern. Eher sollen die
Umweltgipfel dazu ausgenutzt werden, die eigene Marktposition gegenüber
anderen kapitalistischen Staaten zu verbessern. Al Gore, US-Vizepräsident
und Möchtegern-Umweltschützer gab sich auf dem Klimagipfel betont
zurückhaltend. Am liebsten hätten die USA es gesehen, wenn
überhaupt keine Reduzierungsvorschläge durchgekommen wären. Noch
nicht einmal die sogenannten "Reduzierungen". Die Einpeitscher aus der
Industrielobby waren ständig in Kyoto zugegen und überprüften
"Ihre" Politiker, die marionettenhaft das Klimaproblem
beschönigten.
Im
einzelnen kritisieren sie:
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